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	<title>Sportler &#38; Sportärzte in Berlin</title>
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	<description>Sportärzte Berlin Deutschland Europa Sportaerzte.eu</description>
	<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 07:42:55 +0000</pubDate>
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		<title>Bin 50, Sportler meine Füße schmerzen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 10:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ändert sich beim Läufer mit den Jahren am Fuß?
Füße und Schmerzen, Mittelalter und Sport. Hinter diesen einfachen Punkten steht ein interessantes Phänomen des Sportes und wieder mal des ganzen Lebens. Die Bedingungen ändern sich und es braucht Zeit, um sich damit zurechtzufinden. Es gibt einen Weg raus.
Es ist häufig, dass Sportler für die sog. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Was ändert sich beim Läufer mit den Jahren am Fuß?</div>
<p>Füße und Schmerzen, Mittelalter und Sport. Hinter diesen einfachen Punkten steht ein interessantes Phänomen des Sportes und wieder mal des ganzen Lebens. Die Bedingungen ändern sich und es braucht Zeit, um sich damit zurechtzufinden. Es gibt einen Weg raus.</p>
<p>Es ist häufig, dass Sportler für die sog. Soziale Achterbahn -mit Kindererziehen und Hausbauen- zur <strong>Aufgabe des Sportes gezwungen</strong> sind. Dann, wenn</p>
<p><span id="more-418"></span></p>
<p>die Mitte des Lebens erreicht ist, nehmen sie das Lauftraining wieder auf und geraten nach kurzen Erfolgen in eine Sackgasse. Der Sport schafft es anfänglich die hohe Leistungsbereitschaft in Beruf und sozialem Umfeld wiederherzustellen. Der Stress geht weg, der Körper fühlt sich gut an.<br />
Nun bestehen seit mehr als sechs Monaten Schmerzen in den Füßen. Der Arzt weiß nicht mehr weiter. Er hat kaum was Krankhaftes feststellen können. Medikamente haben nichts verbessert. Inzwischen schmerzt es nicht mehr nur an der Achillessehne, auch der Vorfuß, der große Zeh und der Fußrücken schmerzen. Beim Laufen selber geht es eigentlich, anschließend kommt es aber zu teils heftigen Schmerzattacken in körperlicher Ruhe. Die Internetforen sind voll mit dem Thema. Es führt aber kein Tipp zur Besserung.</p>
<p>Der Fuß hat bekanntlich Besonderheiten. Durchblutung, Schädigung, Reparatur, Abnutzung, Defektheilung.<br />
Der Fuß ist schlechter durchblutet als die Hand (analog Nagelwachstumsgeschwindigkeit). Der Fuß liegt exponiert und wird täglich geschunden und täglich geschädigt und ständig repariert. Das ist normal und wird mit den Jahren des Sportlers bedeutsamer. Die Durchblutung wird immer etwas schlechter, die Gewebequalität wird jährlich immer etwas weniger, kleine Schäden benötigen mehr Reparatur. Die Reparatur dauert länger und wird immer öfter vom Sportler als Schmerz wahrgenommen.</p>
<p>Reparatur heißt immer<br />
•    einige Tage Entzündungsphase für die maximale Versorgung über das Blut mit Bau und Nährstoffen plus Schmerz als Schonsignal,<br />
•    einige Wochen Reorganisation für die Stabilität mit wieder korrekter Ausrichtung der Gewebefasern und schließlich<br />
•    einige Monate Konsolidierung bist alles wieder ist und sich auch so anfühlt wie es sein soll.</p>
<p>Diese Reparaturphasen laufen auch beim Gesunden permanent auch parallel ab und tun nicht weh. Der Schmerz sendet auch unter der Merkschwelle seine Informationen an den Körper. Zum Beispiel können auch Hinken und Schongang oder schwächere Muskelansteuerung für verletzte Körperstellen unterschwellig zu einer schnelleren Heilung führen. Keiner merkt’s.</p>
<p>Der Außenbandschaden eines Profifußballers braucht also in der Regel etwa drei Monate Trainingspause (Reha geht natürlich früh los). Hier steht wie auch bei einem Breitensportler mit größeren Verletzungen der überschwellige Schmerz im Vordergrund.</p>
<p>Wenn man älter wird, ändern sich viele Dinge. Für den Fuß heißt das: die Reparatur dauert länger. Der Schmerz wird irgendwie unplausibel. Er kommt auch ohne Verletzung und scheinbar ohne Überlastung.<br />
Nein! Denn die Belastbarkeit ist geringer als in der Jugend. Daher gilt der Grundsatz Schmerz = Ruhebedarf. Letzteren stillt man mit Ruhe und nicht und zwar keinesfalls mit Training.<br />
Der Routinier, der erfahrene Läufer muss also mehr tun als der Jugendliche. Er muss seine Leistungen besser einschätzen. Sonst ist Überlastung die Folge. Der Ältere Sportler überschätzt sich aber oft. Warum? Es bietet sich an, in sich zu gehen und statt alte Parameter aus der Jugend, die aktuellen Leistungskennziffern des Mittelalters in sich zu ergründen. <strong>Das dauert und ist ein Prozess - Nimm Dir Zeit! Nur für Dich! Es lohnt sich.</strong><br />
Kann ich mit 50 in der Saisonvorbereitung nach der Winterpause einfach drauflostrainieren? Kann ich unaufgewärmt trainieren? Kann ich verletzt trainieren? Kann ich Stretching vor Risikoläufen (hohe Distance, unebener Grund, Dunkelheit…) riskieren? Kann ich Wasser- und Diätschande unter Sport betreiben - ohne Folgen?<br />
Das kann der Jugendliche meist unverletzt überstehen, beim Routinier/Senior ist das Risiko groß.<br />
Im Sport wie im Leben sollte die schlechte Akzeptanz gegenüber Erkrankungen zügig überwunden werden und auch gedanklich mehr Raum für Unzulänglichkeiten und Pausenbedarf zur Verfügung stehen. Ruhe mit Frust führt auch eher zur Verlängerung von Heilprozessen. Der Frust geht nur mit Akzeptanz weg.<br />
Tipp: Schmerzen in den Füßen seit geraumer Zeit? Intelligente Trainingspause!: Totale Ruhe 2 Wochen, Sportpause mit medikamentöser Unterstützung und ggf. Ruhigstellung durch Tapeverbände, dann eine Woche 20%-Lauftraining, dann immer eine Woche 10% mehr laufen. Das ist schwer aber machbar. Wichtig: immer genau den Stand der Heilung am Schmerzlevel erfühlen und auch mal Prozente runterschalten. Also Schmerz der nicht weggeht bedeutet immer erstmal Ruhe. Wann zum Sportarzt? In jedem Stadium ist eine objektive medizinische Kontrolle sinnvoll. Auch wegen der möglichen zusätzlichen und seltenen/unerwarteten Krankheitsursachen.</p>
<p>Abnutzung sind Folgen von Benutzung und natürlich i. d. R. auch meist kein Thema für Teenagersportler.<br />
Arthrose in den Fußgelenken (zahlreich!) ist Ergebnis eines langsameren Reparaturbetriebes und Folge auch der normalen Benutzung des Organs. Sie ist in der Regel nicht hinderlich im Sportlerleben und neigt bei Überbeanspruchung zur Aktivierung. Die bedeutet Entzündung und Schmerz und braucht meist nur relative Ruhe. Gehen ist möglich, Sporttreiben nicht. Der Sportarzt behandelt meist das Symptom und wartet mit dem Sportler auf die nächste Gelegenheit für die Wiederaufnahme des Trainings. Dann Begleitet der Arzt die Belastungssteigerung und kann zwischendurch den objektiven Stand der Heilung dem subjektiven Empfinden des Sportlers gegenüberstellen und Belastungsprognosen abgeben. Dazu werden oftmals Medikamente lokal appliziert, um in der Nähe erhöhter Entzündungsaktivität Schmerzspitzen zu lindern. Dies bewirkt u. U. auch eine zügigere Heilung, da sich der Schmerz selbst neben der Warnfunktion für den Körper auch als Stressor hinderlich auswirken kann.</p>
<div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
</div>
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		<title>Erschöpfung macht Schmerz - warum?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 10:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Rein physikalisch besteht beim gesunden Sportler ein Gleichgewicht zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Für den regulären Ablauf ist in der Natur selbstverständlich ein Speicher mit Reserven für harte Zeiten vorgesehen. Wie mit Nahrung und körperlicher Anstrengung besteht das Verhältnis mit Verbrauch/Zufuhr und Reserve auch

für weitere Parameter. Ob Temperatur-, Wasser- oder Elektrolythaushalt; ob Zell-, Gewebe-, oder Organhaushalt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rein physikalisch besteht beim gesunden Sportler ein Gleichgewicht zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Für den regulären Ablauf ist in der Natur selbstverständlich ein Speicher mit Reserven für harte Zeiten vorgesehen. Wie mit Nahrung und körperlicher Anstrengung besteht das Verhältnis mit Verbrauch/Zufuhr und Reserve auch</p>
<p><span id="more-416"></span></p>
<p>für weitere Parameter. Ob Temperatur-, Wasser- oder Elektrolythaushalt; ob Zell-, Gewebe-, oder Organhaushalt, überall erkennt man dieses sinnvolle Prinzip.<br />
Das Nervensystem hat wissenschaftlich gesehen viele Unbekannte. Es ist zwar bereits eine ganze Menge erforscht, wie genau aber die unglaubliche Anzahl von Nervenzellen wirklich genau arbeitet, weiß keiner. Man sollte sich aus der Technik des Beispiels Computer bedienen. Wie hier die Stromleiter ist die Gesamtheit der Nerven eines Sportlers verknüpft. An den Schaltstellen gibt’s immer nur zwei Möglichkeiten für den Stromfluss (Nerven funktionieren auch mit schwachen elektrischen Strömen). Entweder wird der Strom gemindert oder verstärkt. Man spricht beim Nerv von Hemmung und Bahnung. Massenhaft Nerven, die sich teils meterlang durch den Körper ziehen, sind an unzähligen Kontakten miteinander verschaltet. Im Gegensatz zu Schaltkreisen sind die Nervenzellen meist unübersichtlich wie Spaghetti im Topf gelagert und die Zahl und der Charakter der jeweiligen Schaltstellen<br />
( I oder 0 ) sind meist unbekannt. Die Funktionen des Irrgartens sind äußerlich meist auch für Laien gut erkennbar. Wie genau er aber funktioniert, erschließt sich nicht zuletzt deshalb nicht: Anders als ein Computer kann das Nervensystem stellenweise oder total umgepolt werden. Alle Schaltstellen reagieren irgendwie, wenn man Neurohormone (Adrenalin und deren Schwestern) dazugießt. Das heißt die Schaltstellen machen plötzlich das Gegenteil, bleiben wie sie sind und das auch noch scheinbar ganz unregelmäßig.</p>
<p>Das Nervenkostüm sorgt für den Schmerz.<br />
Der Schmerz ist eine Warnung an den Geist und/oder an die Organe. Er soll meist Schaden melden und die Heilung begleiten. Hierdurch werden Schonmaßnahmen begünstigt. Was weh tut, wird nicht richtig bewegt und heilt besser. Der Finger in der Flamme wird nach nur Bruchteilen von Sekunden zurückgezogen und kann nicht erst verbrennen.<br />
Es gibt Schmerzen die nicht schmerzen. Sie sind unter der Merkschwelle. Die Pain-Gate Theorie sagt u. a. genau das. Viele Schmerzimpulse werden auf ihrem Weg zum Thalamus (im Gehirn die Sammelstelle für den Schmerz) so gehemmt, dass der Geist keine Notiz davon nimmt. Das ist sinnvoll. Denn unterschwellig und ohne Krankheitszeichen regeneriert der Körper kleinere Schäden quasi im Vorübergehen. Und das geschieht in allen Körperregionen. Immer läuft ein kleiner entzündlicher Prozess ab, zu dem der Schmerz definitionsgemäß gehört.<br />
Stauen sich Reparaturen, dauern sie zu lange oder sind die Schäden zu groß, wird das Bewusstsein darauf aufmerksam. Es hat sich herausgestellt, dass nicht nur das Unter- sondern auch das Be-wusstsein durchaus effektiv auf Schmerzen reagiert. Haben wir Schmerzen, kümmern wir uns darum.</p>
<p>Frieren wir, ziehen wir uns an oder decken uns zu. Der gesunde Schlaf bietet viel zum Heilen. Zeit und Ruhe sind jedenfalls in rauer Menge vorhanden. Das Nervenkostüm läuft auf standby. Nervenzellen regenerieren sich und füllen die Lager.</p>
<p>Erschöpfung verzögert Heilung und kann zu Nervenfunktionsstörungen führen. Die Schmerzen werden weniger gut verarbeitet.</p>
<p>Es kommt vor, dass die Schmerzschwelle höher oder tiefer liegt. Wir können also die teils unbekannten Funktionen der Schmerzverarbeitung zusammennehmen - integrieren – und uns vorstellen, dass die sich ergebende Kurve die Schmerzschwelle ist. Ist sie satt und kräftig, ist sie oben und wenn sie erschöpft, matt und energielos ist, liegt sie tief. Eine tiefe Schwelle bedeutet wenig und eine hohe viel Schmerzhemmung. Sind wir gesund und ausgeruht haben wir wenig und keinen Schmerz. Sind wir erschöpft, tun selbst ganz normale und relativ gesunde Körperteile weh.<br />
Es kann also sein, dass ein Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule bei einem plötzlichen Schicksalsschlag, der viel Energie und auch die Energiereserven in die Knie zwingt, von einem Moment zum anderen, ohne größer oder stärker geworden zu sein, stärkste Schmerzzustände verursacht.<br />
Das Beispiel der <strong>plötzlichen Schocksituation</strong> ist glücklicherweise selten und jeder merkt’s selbst.</p>
<p>Das Nervenkostüm des Frosches beeindruckt junge Oberklasseköche immer mal. Der Koch will einen Frosch kochen und wirft ihn in den Topf mit siedendem Wasser. Der Frosch registriert bereits die Nähe der Todeshitze blitzschnell und springt, kostet es was es wolle, aus dem Topf. Der routinierte Spitzenkoch setzt den Frosch in handwarmes Wasser und erhitzt dann das Wasser. Der Frosch bemerkt die allmähliche Erhitzung zu spät und ohne jede Bewegung. Nicht so drastisch aber so ähnlich wirken <strong>allmähliche schädliche Einflüsse </strong>z. B. soziale Einflüsse auf Menschen.<br />
Schädliche Überlastung in Beruf und Privatleben schleichen sich in den allermeisten Fällen ein und werden nicht bemerkt. In der Hochleistungszeit zwischen den späten zwanziger und den frühen vierziger Lebensjahren bieten wir uns maximal an und werden auch so in der Gesellschaft „abgeschöpft“. Meist geschieht das ohne bösen Willen und ist ganz normal.<br />
Oft kommen wir an unsere Grenzen und merken es nicht mal. An der Reserveenergie steht ja nicht auf einem kleinen Zettel geschrieben: „Ich bin schon aus der Reserve“. Die Nacht danach wird auch intensiver und erholsamer als andere und man kommt gar nicht auf die Idee bewusst gegen Stress und Überlastung intelligent vorzugehen. Das kann bei manchen Menschen zu Krankheiten führen. Sportler trainieren ihre Leistungskraft zusätzlich auf und können in der Regel auf riesige Reserven zurückgreifen. Manchmal bekommt der Sportler Schmerzen nach dem Sport und denkt, er müsse mehr trainieren. Beim z. B. Laufen tut’s ja noch nicht weh. Noch nicht.<br />
Eine Frau die ihren Beruf und ihre Familie gerne und sehr gut seit Jahren super unter einen Hut gebracht hat, bekommt zu der schon gut bekannten Rücken- und Nackenverspannung teils stärkste Schmerzzustände des ganzen Rumpfes und der Ellenbogen und der Füße, läuft nach dem aufstehen gebückt wie eine Greisin. Sie stockt erstmal ihr Fitnessprogramm auf und lässt sich Massagen und Gymnastik vom Arzt verschreiben. Sie zweifelt zwar etwas an ihren Maßnahmen aber sie macht weiter und mehr.<br />
Später wird der Schmerz auch nachts kommen und während die Betroffenen bisher abends todmüde in das Bett sanken und tief schliefen, treten jetzt nachts störende Schmerzen auf und die einzige Rettung, der Nachtschlaf fällt aus. Es erwächst sich eine Abseitsfalle der Medizin, es treten Schlafstörung und Erschöpfung zugleich auf. Der Schmerz bedingt das eine und ist Folge des anderen. Man spricht nicht zu unrecht von einem Teufelskreis. Der Circulus vitiosus führt unter nicht mal ungünstigen Umständen in immer häufigeren Fällen (Die Medizin befasste sich in den letzten Hundert Jahren nur Steifmütterlich mit Erschöpfungskrankheiten und neuerlich diagnostiziert man immer öfter diese Erkrankungen) zu einer brisanten Situation der Gesundheit.<br />
Wer Schmerz nach chronischer Überlastung nicht als Ruhesignal wahrnimmt und das Signal resolut in bewusste Gegenmaßnahmen mit höchster Priorität umsetzt, wird schließlich seelisch erheblich krank. Dieses Stadium kann getrost als gefährlich und mit drohenden Dauerschäden (Angstzustände, Schizophrenie, Depression…) verbunden, bezeichnet werden.<br />
Das schlimmste ist, man kann sich auf mindestens s e c h s Monate schwer krank (0% Leistung), zwei Jahre krank (25-50% Leistung) und dann auf Dauer nur eingeschränkte Belastbarkeit einstellen. Die Zeit der Krankheit ist nie schön, sondern wirklich von entsprechenden Krankheitserscheinungen begleitet.</p>
<p>Aber warum?<br />
In der ärztlichen Praxis gibt es einen klassischen Patienten. Es ist die 50jährige Mutter mehrerer Kinder mit erfüllendem und anspruchsvollem Beruf in Vollzeit. Die Kinder sind groß, umso größer ist jetzt das Engagement im beruflichen und außerfamiliären sozialen Sektor. Doch auch der Ehemann wir jeden Tag von der Patientin gehegt und umsorgt. Der Arzt untersucht die Patientin und stellt einen überdurchschnittlichen Trainingszustand und Muskulatur und sehr gute Körperfunktionen bei einer nur auf den dritten Blick Müdigkeit im Gesicht tragenden Frau fest, die Schmerzen am Rumpf und Schultern und Füßen sowie weiteren Regionen angibt. Die Schmerzen hat die Patientin bei Bewegung, Belastung und in Ruhe, auch nachts, der Schlaf ist hundsmiserabel.<br />
Typischerweise läuft die Frau von Pontius zu Pilatus, um irgendwie Hilfe zu bekommen. Keiner weiß was mit ihr los ist und sie war früher sehr fit und munter und hatte nie Grenzen in der Leistungsfähigkeit und sie hasst sich etwas dafür, dass ihr irgendeine unbekannte Krankheit fesseln anlegt. Seit langem hat sie sich beim Sporttreiben eigentlich nicht wie früher mit sich selber beschäftigt sondern macht ihre Workouts absolut nur, um mehr Power aus sich rauszuquetschen. Sie kümmert sich nicht um sich und befasst sich mit allem Möglichen und eigentlich nur, um von sich abzulenken, sie will nicht alt werden und will es allen beweisen, sie guckt sich nicht gerne im Spiegel an und hasst Speck und Haut und Dellen und wüscht sich Straffheit zurück.<br />
Diese Patientinnen sehen überdurchschnittlich gut aus und müssten und könnten zufrieden mit sich sein. Es ist eine paradoxe Situation doch die Lösung ist möglich.<br />
Der Leiter der erfolgreichen Behandlung ist immer die Patientin selbst. Sie muss begreifen, dass niemand ihr helfen kann. Der Arzt, die Therapeuten, die Zenmeister oder die Yogakursleiter können allenfalls beraten und unterstützen. Die Patientin braucht Ruhe. Die Rastlosigkeit sollte ergründet werden. Dann aber gleich mit der Ruhe beginnen. Meist flechten die Frauen in ihren Alltag sofort strikte Ruhecluster ein und verzichten auf diverse Belastungen, alle Therapien können abgesagt werden, alle Hauhaltsarbeiten müssen von Helfern gemacht werden, schwere Konflikte müssen konsequent behoben werden.<br />
Die Arbeit kann weitergehen aber auch da muss Übertätigkeit abgeschafft werden. Kraftzehrende Arbeit, die man eigentlich nicht gerne macht und Übermaß an Arbeit sollten schnell abgebaut werden. Die Patientin braucht allen Strom, um zunächst notdürftig und dann eine handfeste Akzeptanz entstehen zu lassen. Zufriedenheit muss wieder möglich werden.<br />
Erst dann kann langsam wieder an halbwegs normale Umstände gedacht werden.<br />
Diese Patientinnen brauchen oft keine oder nur wenige Schmerzmittel. Wenn sie die Situation wieder erkennt und sich damit identifiziert, kann sie schnell lernen, besser mit sich selber umzugehen. Dann kommt es zügig zur Schmerzlinderung, die Nächte werden wieder erholsam und ein Sportlerleben kann ganz langsam wieder sanft gesteigert werden. Mit viel Zeit. Die Betroffenen mögen sich immer mehr und können sich selber Unzulänglichkeiten besser verzeihen, sie öffnen sich den anderen viel besser und werden natürlich auch wieder viel mehr gemocht. Selbst die Liebe läuft wieder in gewohnten Bahnen.</p>
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		<title>einfache Übungen am Reck in der Wohnung - täglich für Fortgeschrittene</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 10:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte regelmäßig zu Hause ohne Schnickschnack trainieren. Gibt es auch ein genial einfaches Gerät für das Rücken- und Bauchmuskeltraining?
Ja. Befestigen Sie sich ein
4cm Durchmesser Rohr in der Wohnung so an der Wand, daß es ca. 40cm im Raum hängt und höchsten Belastungen standhält, ohne herunterzufallen. Die Unfallgefahr an nicht korrekt angebrachten Reckstangen ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte regelmäßig zu Hause ohne Schnickschnack trainieren. Gibt es auch ein genial einfaches Gerät für das Rücken- und Bauchmuskeltraining?</p>
<p>Ja. Befestigen Sie sich ein<span id="more-390"></span></p>
<p>4cm Durchmesser Rohr in der Wohnung so an der Wand, daß es ca. 40cm im Raum hängt und höchsten Belastungen standhält, ohne herunterzufallen. Die Unfallgefahr an nicht korrekt angebrachten Reckstangen ist nicht zu unterschätzen. Die Möglichkeiten des Übens sind nun schier unbegrenzt und lassen sich noch erweitern. Die Ringe (Seile mit Ringen) können hinzugefügt zu noch mehr Trainingsspass führen.</p>
<address><span style="font-style: normal;">Viele Patienten sind durch den Beruf und durch den Haushalt oder durch ggf. schon bestehende sportliche Belastung im Alltag prinzipiell gut ausgelastet.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Die meisten Patienten mit Rücken- und Gelenkbeschwerden ahnen nicht, dass nach einfacher Umstellung der Lebensumstände ausreichend Zeit und auch Kraft für tägliche sportliche Betätigung zur Verfügung gestellt werden kann. Auch wenn es gewöhnlich zum Feierabend keine Kraftreserven zu geben scheint. </span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Für die Behandlung von Rückenschmerzen bieten sich Trainingsmethoden mit <strong>Wirbelsäulenextension</strong> an. Das heißt, die Wirbelsäule wird sozusagen entlang ihrer Längsachse auseinander gezogen. Der beste Weg ist entweder auf einer kippbaren Bank mit Fixierung der Füße, auf der man kopfüber liegen kann und die je nach Schrägstellung der Kippbank mehr oder weniger stark zu einer Rückenextension führt. </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Die andere gute Möglichkeit ist das Hängen an einer Reckstange oder sogar das bekannte Klimmziehen. Aus diesen beiden Körperhaltungen kann bequem und ohne viele Geräte Krafttraining für Bauch- und Rückenmuskulatur</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">durchgeführt</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">werden.</span></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Zwei wichtige Übungen am Reck:</span></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;"><strong>Klimmziehen</strong></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Der Ungeübte sollte zunächst</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">das bloße Hängen an der Reckstange trainieren und dabei zu Beginn die Zeit notieren, die er hängend an der Reckstange verbringen kann.</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">Empfehlenswert ist das Abpolstern der Hände zur Vermeidung von Schwielenbildung. Schwielen machen dem Recksportler noch weniger Probleme, wenn er sog. Rennradhandschuhe mit Lederhandflächen</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">trägt. Das Reck wird im Rissgriff gefasst, d. h. die Fingerkuppen (Auch die der Daumen) zeigen am Reck vom</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">Gesicht des Sportlers weg, wie beim Herunterreißen eines Plakates von einer Wand (im Gegensatz zum Kammgriff, Fingerkuppen zeigen beim Klimmziehen in Richtung Gesicht).</span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Die nächste Übung sollte das sog. Einkugeln der Schultergelenke sein. Hierbei ist nicht das Einrenken eines ausgerenkten Schultergelenkes gemeint, sondern das Anheben des Rumpfes. Zu Beginn einer jeden Klimmzugübung, bei der sich hauptsächlich die kleine Oberarmkopfmuskelmanschette (Rotatorenmanschette) beteiligt. Hierdurch hebt sich der Rumpf</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">bereits einige Zentimeter in Richtung Reckstange an.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Schließlich können Klimmzüge durchgeführt werden, dabei sollte eine etwa schulterbreite Distance zwischen beiden Händen an der Reckstange gewählt werden.</span></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;"><strong>Anristen</strong></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Die Übung ist nach der Bezeichnung des Fußrückens/der Fußkante (Fußrist) benannt. Der Sportler greift die Stange im Rissgriff, möglichst so, dass der Körper in Richtung freier Raum zeigt und der Rücken in Richtung Wand. Beim Anristen werden die Beine parallel angehockt, der Blick des Sportlers richtet sich in Richtung Reckstange. Die gesamte untere Körperhälfte wird in angehockter Position hauptsächlich durch den Bauchmuskel angehoben, so dass sich die Füße beckenwärts bewegen und sich schließlich der Reckstange annähern bis die Fußrücken die Reckstange berühren. Für absolute Beginner kann die Übung zunächst abgeschwächt ausgeführt werden.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Der Sportler hängt an der Reckstange und führt die Beine gestreckt bis zum rechten Winkel in die Vorhalte (beide Beine parallel in der Horizontale). Diese Übung gewährt eine intensive Belastung der gesamten Bauchmuskulatur und ist sehr gut dosier- und variierbar.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Während des Übungsablaufes ist die Wirbelsäule durch das Körpergewicht in der Längsachse extendiert. Neben der gezielten Stärkung der Bauchmuskulatur ist auch eine gute Deblockierung von Wirbelsäulensegmenten mit Funktionsstörung erzielbar. Die genannten Übungen sind ohne weitere Zusatzgeräte möglich.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;">siehe auch: </span></address>
<address><a href="http://www.ordoc.de/gymnastik/gymnastikindex.htm">einfache Übungen als tägliche Gymnastik für jedermann.</a></address>
<address></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;"><strong>Fußboden</strong></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Im Normalfall ist die Rückenmuskulatur auch sehr gut am folgenden Übungsgerät: dem Fußboden gut zu trainieren.</span></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;"><strong>Rotationsgymnastik</strong></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Verwinden Sie mit Schwung und Schmiß den Oberkörper gegen den Unterkörper und drehen Sie die Brustwirbelsäule intensiv um ihre eigene Achse nach der Devise: Becken steht Schulter dreht. Alle zwei Stunden zwei Minuten Rotationsgymnastik, jeden Tag.</span></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;"><strong>Rekeln</strong></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Sehen Sie sich eine Katze oder einen Hund an. Beobachten sie das Tier beim Strecken und Rekeln nach dem Schlaf. Wir Menschen hielten es lange für nicht chic, wenn man am hellerlichten Tage seinem inneren Drang nachgab und sich streckte und rekelte - vor aller Leute Augen. Im Sitzen, im Stehen, im Liegen&#8230;  Alle zwei Stunden zwei Minuten Rekeln, jeden Tag.</span></address>
<address>Speziell gegen Verfall der Haltung im oberen Rumpf (Anti-Rundrücken):<span style="font-style: normal;"> Nehmen Sie die Schultern soweit wie möglich nach hinten, damit sich der Brustmuskel maximal dehnt. In dieser Haltung drücken Sie die Schulterköpfe nach unten - so weit wie es geht. Kurz halten und dann das Kinn auf die Brust (chin in) und den Kopf und den Hals nach hinten bewegen, ohne das Kinn von der Brust zu nehmen (Doppelkinn provozieren!). Ebenfalls alle zwei Stunden wiederholen.</span></address>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;"><strong>Fallschirmspringer</strong></span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Die Übung ist nach der Haltung des Fallschirmspringers im Moment des</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">Absprungs aus dem Fugzeug bezeichnet. Zur Übung legt sich der Sportler auf den</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">Bauch, die Arme werden in Hochhalte leicht angewinkelt rechts und links vom Kopf auf den Boden gelegt.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Die Beine liegen gestreckt, in der Entspannungsphase der Übung wird ausgeatmet, alle Körperteile werden auf dem Boden betont locker abgelegt. In der Anspannungsphase erfolgt eine betonte Rückenstreckung. Hierbei heben sich Unter- und Oberkörper unter enormer Anspannung der</span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Rückenmuskeln gleichzeitig in die Höhe. </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Dabei</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="font-style: normal;">ist darauf zu achten, dass Ellenbogen- und Kniegelenke 30 cm vom Boden abgehoben werden. Weiterhin sollten die Beine gestreckt bleiben und die Arme allenfalls geringfügig gebeugt</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">werden.</span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span></address>
<address><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span><span style="mso-spacerun: yes;"><span style="font-style: normal;"> </span></span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Der Sportler zählt jede Übung und kann zunächst die Menge der Übungen bis zur maximalen Erschöpfung als Initialleistung festhalten und nach Einlage von kleinen Erholungspausen die Übungen mehrmals täglich kontinuierlich bis zum Punkt der maximalen Erschöpfung durchführen. Nach längerer Anwendung ist eine</span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Übungskontrolle erforderlich bei der darauf geachtet werden sollte, dass der Sportler in der Entspannungsphase ausatmet und betont entspannt.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
<address><span style="font-style: normal;">Anmerkung: Beginnen Sie mit einem angenehmen Tempo und steigern Sie es schrittweise, bis Sie die angestrebte Herzfrequenz erreicht haben: angestrebter Herzschlag = 180 minus Lebensalter minus 10 bis 20%. Für den 65 Jährigen Sportler beträgt die angestrebte Herzfrequenz zum Beispiel: 100-110 Herzschläge pro Minute). Messen Sie Ihren Herzschlag während der Übung, um sicher zu gehen, dass Sie in Ihrer optimalen Herzfrequenz trainieren.</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"><br />
</span></address>
<address><span style="font-style: normal;"> </span></address>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Chirotherapie - was ist das?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 18:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Chirotherapie 
 




Chirotherapie oder Manuelle Medizin  ist eine medizinische Schule, die sich mit der Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken befasst, die in Form und Zusammensetzung intakt sind, deren Funktion jedoch gestört ist.
Methodik
Grundsätzlich hat man in der Manualmedizin die Möglichkeit, diese hypomobilen (eingeschränkt beweglichen) Gelenke
mobilisierend oder manipulativ zu behandeln. Bei der „mobilisierenden“ Behandlung wird die Beweglichkeit durch sanft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="[object]" class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<div id="[object]" class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"><strong id="[object]"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Chirotherapie</span></strong> </span></div>
<p><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </p>
<p></span></p>
<div></div>
<div><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"></span></div>
<p><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Chirotherapie oder Manuelle Medizin  ist eine medizinische Schule, die sich mit der Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken befasst, die in Form und Zusammensetzung intakt sind, deren Funktion jedoch gestört ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Methodik</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Grundsätzlich hat man in der Manualmedizin die Möglichkeit, diese hypomobilen (eingeschränkt beweglichen) Gelenke</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"><span id="more-381"></span>mobilisierend oder manipulativ zu behandeln. Bei der „mobilisierenden“ Behandlung wird die Beweglichkeit durch sanft und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen wiederhergestellt. Die „manipulierende“ Behandlung beruht auf der Erkenntnis, dass eine sehr schnell durchgeführte und kurze Bewegung mit viel weniger Kraft oft zu einer sofort einsetzenden und oft vollständigeren Wiederherstellung der Beweglichkeit führen. Diese Techniken sind an der Wirbelsäule dem Arzt (in der Chirotherapie) und dem Heilpraktiker (in der Chiropraktik) vorbehalten. Manipulative Techniken an Extremitätengelenken sowie mobilisierende Wirbelsäulentechniken können auch von entsprechend ausgebildeten nichtärztlichen Personen durchgeführt werden (z. B. Physiotherapeuten). Sie wird dann nicht als „Manuelle Medizin“ sondern als Manuelle Therapie bezeichnet.</span></p>
<div></div>
<p><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Sanfte Techniken / Impulstechniken</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Der Orthopäde und Chirotherapeut arbeitet in der Regel mit repititiven und sehr sanften Methoden besonders bei den Funktionsstörungen und Blockierungen der Halswirbelsäule. Impulstechniken kommen als Reserve infrage, wenn trotz intensiver Chirotherapie der Erfolg ausbleibt. Insbesondere im Bereich der Halswirbelsäule wird in der modernen Therapie mehr die sanfte Behandlung als die Impulstherapie eingesetzt.    </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"> </span><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Einordnung</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Chirotherapie gilt vielen Schulmedizinern wie die Osteopathie als eine komplementärmedizinische, manuelle Behandlungsweise. Wie in der Medizin werden Erklärungen und Methoden sowohl durch Empirie und, soweit es geht, mit naturwissenschaftlichen Modellen begründet. Wie die Osteopathie arbeitet sie ergänzend zur Schulmedizin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Der Begriff Chirotherapie beschreibt zugleich eine Zusatzbezeichnung, die an Ärzte von den Ärztekammern vergeben wird, die über ihre schulmedizinische Ausbildung hinaus eine Ausbildung in Chirotherapie abgeleistet haben. Nur Ärzte, die entsprechende Nachweise erbracht haben, dürfen auf Ihrem Praxisschild und in ihrem Briefkopf das Wort „Chirotherapie“ führen. Wer einen Chirotherapeuten sucht, kann über die zuständige Ärztekammer einen entsprechenden Arzt in seiner Umgebung finden</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"> </span><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Heilpraktiker bezeichnen sich meist als Chiropraktiker (oder Chiropraktoren), eine in Deutschland viel geläufigere aber nicht geschützte Bezeichnung, hinter der im Einzelfall eine fundierte Ausbildung oder auch zu wenig Wissen stehen kann. Direkte Verwandtschaft in den Methoden besteht außer zur Chiropraktik auch zur Dorn-Therapie und zur Osteopathie.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"> </span><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Blockierung eines Bewegungssegmentes.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Sehr häufig sind Blockierungen im Bereich der Wirbelsäule und des Beckens sowie der Kopfgelenke (Gelenkanteile zwischen Schädelknochen und Halswirbelsäule). Die Patienten berichten von Bewegungseinschränkungen und einem stark beeinträchtigenden Spannungsgefühl im betroffenen Wirbelsäulenabschnitt. Der Orthopäde und Chirotherapeut findet mit den Händen und den entsprechenden Untersuchungstechniken das erkrankte Bewegungssegment der Wirbelsäule heraus und behandelt es anschließend. Oft sind sofort eine deutliche Besserung oder gar das Verschwinden der Beschwerden in kürzester Zeit feststellbar.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"> </span><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Zusammenhang von Erkrankungen und Blockierungen. </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Oft findet sich eine Blockierung als Ergebnis von Immobilität im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS). Die Rippen stellen ein in der Lieblingsbewegung der BWS, der Rotation in ihrer Längsachse, ein sperriges Hindernis dar. Beharrliche Individuen, Menschen mit gutem Konzentrationsvermögen oder einfach Bewegungsmuffel bieten dem System BWS chronisch oder vorübergehend wenig ausreichende Bewegung in alltäglichen Situationen (z. B. Studieren, Arbeit am PC, Fernsehen) und die beweglichen Segmente der Brustwirbelsäule blockieren. Zunächst treten unterschwellige Schmerzimpulse auf, welche segmental zu Muskelverspannungen führen und zur zusätzlichen Immobilität führen. In diesem Fall wären eine zweiminütige Rotationsgymnastik alle zwei Stunden oft bereits hilfreich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> <span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Blockierungen können auch die Folge von z. B. Inneren Erkrankungen sein. Eine Herzinfaktähnliche Situation kann ebenfalls zu Blockierungen von BWS Segmenten führen. Dabei ist die Diagnostik und Therapie der Durchblutungsstörung des Herzmuskels natürlich ausserordentlich bedeutsamer als die Behandlung der Blockierung. Diese Beispiele geben einen kleinen Einblich in die komplexe Welt der Chirotherapie.  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"> </span><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;">Zu weiteren Infos fragen Sie Ihren  Orthopäden und Chirotherapeuten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial;"> </span></p>
<div><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span></div>
<div><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span></div>
<div><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span></div>
<div><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span></div>
<p><span style="font-size: 10pt; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </p>
<p></span></p>
<div><span style="font-size: small; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span></div>
<div><span style="font-size: small; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span></div>
<p></span></span><span style="font-size: small; color: #000080; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: SimSun; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: ZH-CN; mso-bidi-language: AR-SA;"> </p>
<p></span></span></p>
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		<item>
		<title>Bandscheiben gehen Kaputt - ist das normal?</title>
		<link>http://www.berlin.sportaerzte.eu/?p=337</link>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 15:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mensch ist ein biologisches System. Schäden werden registriert und repariert. Die ständige Reparatur von Schäden ist normal. Die Bandscheiben unterliegen diversen belastenden und zerstörerischen Einflüssen. Sport und kleinere und größere Unfälle aber auch der Alltag und der Müßiggang sind hierbei zu nennen. Wissenschaftlich gesehen, ist eine wichtige Reparaturbaustelle im Körper ein Entzündungsprozess.
Unter seinem Dach ist z. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch ist ein biologisches System. Schäden werden registriert und repariert. Die ständige Reparatur von Schäden ist normal. Die Bandscheiben unterliegen diversen belastenden und zerstörerischen Einflüssen. Sport und kleinere und größere Unfälle aber auch der Alltag und der Müßiggang sind hierbei zu nennen. Wissenschaftlich gesehen, ist eine wichtige Reparaturbaustelle im Körper ein Entzündungsprozess.</p>
<p><span id="more-337"></span>Unter seinem Dach ist z. B. die Energie-, Mineral-, Sauerstoff- und Wasserversorgung optimal/maximal. Zu erkennen ist die Entzündung klassisch an Schwellung, Hitze, Rötung und Schmerz. Eine Wassereinlagerung (Ödem-Schwellung/pralles Gewebe), eine übermäßige Durchblutung (Hyperämie) und eine hohe Sensibilität (Schmerz) des zu reparierenden Körperteils bieten alles, was man zum Heilen braucht. Aber ein solcher Prozess benötigt auch Zeit. Wie schnell die Heilung geht, hängt u. a. vom Schaden, der Art des Gewebes (z. B. brauchen Sehnen und Nerven sehr lange) und der Ruhe ab.</p>
<p>Bandscheiben können ab einem gewissen Schadensgrad nicht repariert werden.</p>
<p>Was soll dann da der Schmerz und die Entzündung im Sinne einer Reparatur bewirken?</p>
<p>Die Antwort hierauf lautet: Das Ziel der natürlichen Bandscheibenentwicklung ist nach langwieriger Entzündung in der Regel eine <strong>Defektheilung</strong>.  Das Ausbrennen eines kaputten Bandscheibensegmentes führt zu einer nahezu Einsteifung der Beweglichkeit zweier Segmente und führt zu einem recht komfortablen Zustand für den Menschen.        </p>
<p>Die moderne Therapie bei unerträglichen Schmerzzuständen der Wirbelsäule ist also in der Regel die Bekämpfung des Symtomes Schmerz und nicht die Behebung eines Bandscheibenschadens.</p>
<p>Mit Recht. Bislang ist es der medizinischen Wissenschaft noch nicht gelungen, eine zuverlässige Reparatur einer Bandscheibe vorzunehmen. Vor allem deshalb, weil die Operation riskant ist und der Zugang selbst Strukturen zerstört. Einsteifende Operationen und die minimalinvasive Entfernung von defekten Bandscheibenanteilen führen ebenfalls nicht häufig genug zu zufriedenstellenden Ergebnissen. Die Domäne der orthopädischen Chirurgie sind die seltenen Notfälle wie das Caudasyndrom, das Querschnittlähmungssyndrom und die Lähmung von Nerven von Beinen/Armen mit massivem Muskelausfall (z. B. Fallhand/Fallfuß).</p>
<p>Wenn also die Bandscheibe kaputtgeht, bestehen gute Chancen zu einer Heilung mit Defekt. Übrigens gehen bei Menschen nahezu immer bestimmte Bandscheiben kaputt. Und nicht selten wird der Defektheilungsprozess vom Menschen zeitlebens nicht bemerkt, geschweige denn als krankhaft wahrgenommen. All  jene, die zeitweise an Schmerzen des Rückens leiden, können darauf zählen einer der mehr als 95% Fälle zu sein, bei denen der Körper mit überschaubarer Therapie und intelligentem Training gegen Muskeldysbalancen im Rumpf von ganz alleine wieder gesund wird. Trotz kaputter Bandscheibe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sportuntersuchung für Kinder - Vorsorge lohnt sich</title>
		<link>http://www.berlin.sportaerzte.eu/?p=306</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 19:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Florian ist Jahrgang 2000 und spielt leidenschaftlich gut und gern Fußball. Sein Klub ist einer einer Berliner Stadtrandsiedlung. Sein Vater ist ebenfalls ziemlich gut am Ball. In seiner Jugend war er mehrfacher DDR Meister für eine Ostberliner Volleyballmannschaft. Über den Vereinsvorstand regte Florians Vater die
Betreuung der Mannschaft durch einen ortsansässigen Orthopäden und Sportarzt an. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Florian ist Jahrgang 2000 und spielt leidenschaftlich gut und gern Fußball. Sein Klub ist einer einer Berliner Stadtrandsiedlung. Sein Vater ist ebenfalls ziemlich gut am Ball. In seiner Jugend war er mehrfacher DDR Meister für eine Ostberliner Volleyballmannschaft. Über den Vereinsvorstand regte Florians Vater die</p>
<p><span id="more-306"></span>Betreuung der Mannschaft durch einen ortsansässigen Orthopäden und Sportarzt an. Man nahm seinerzeit Kontakt zu ihm auf und im Gespräch wurde eine jährliche Untersuchung der Sportler/Kinder aller Mannschaften des Klubs als wichtig besprochen und vereinbart.</p>
<p>Doch bald gab es Reibereien, weil die Kosten für die Reihenuntersuchungen beim Sportarzt zunächst bei den Eltern der Kinder unklar waren. Ein Sportfähigkeitsattest sei laut einer Nachfrage bei einer gesetzlichen Krankenkasse durch eine Sportlermutter nicht im Leistungsumfang der Krankenkasse enthalten. Der Sportarzt habe aber die Chipkarten der Kinder eingelesen. Die Kinder aus der privaten Krankenversicherung hatten eine Rechnung bekommen, obwohl der Verein die Reihenuntersuchung organisiert hatte.</p>
<p>Bei einer abendlichen Gesprächsrunde mit dem Sportarzt kam zum Ausdruck, daß die regelmäßigen Untersuchungen zur <strong>Früherkennung von Wachstumsfehlern und Überlastungsschäden bei den jungen Sportlern </strong>durchaus von den Krankenkassen übernommen werden.  Der Sportarzt hatte für eine Bescheinigung nach der Untersuchung gesorgt. Darauf stand für jeden Sportler neben den einzelnen Untersuchungsergebnissen, ob er sportfähig ist und ob weitere Untersuchungen oder andere Maßnahmen erforderlich sind. Diese Bescheinigung wurde kostenlos ausgehändigt. Die Untersuchung bezahlt die Krankenkasse.</p>
<p>Da der Verein über 30 Kinderfußballmannschaften trainiert, kam es natürlich unter der Vielzahl der untersuchten Sportler auch zu weiteren Fragen bei dem genannten &#8220;Elternabend&#8221;. Ein Vater fragte die Anwesenden, warum denn weder ein EKG, noch Atemuntersuchung (Spirometrie) geschweige denn beispielsweise ein Blut- oder Laktattest bei der jährlichen Sportuntersuchung der Kinder durchgeführt werden. Leistungstests und die genannten Untersuchungen sind in diesem Fall und im Breitensportbereich allgemein nicht nötig, antwortete der Sportarzt und führte weiter aus: Wichtiger sei die regelmäßige allgemeine und komplette körperliche Untersuchung vom erfahrenen Sportarzt zur Früherkennung von vor allem häufigen Wachstumserkrankungen. Genannt wurden hier die Skoliose (Rücken), der Morbus Schlatter (Knie) und Morbus Perthes oder die Epiphysiolyse (Hüften) oder Fußfehlstellungen. Apparative Methoden sind nur selten notwendig. Natürlich ist sie Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. Wenn ein Junge zum Beispiel Schmerzen oder einen krummen Rücken oder Auffälligkeiten beim Gang hat, sollten die Eltern ihn schnellstmöglich zur Untersuchung vorstellen. Frühe Erkennung  von körperlichen Fehlentwicklungen sind wegen der guten Behandelbarkeit in frühen Krankheitsstadien sehr wichtig für alle Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Es wurde seitens des Vereines ein Verantwortlicher für die Reihenuntersuchungen (der Trainer der B-Jugend/Mädchen) benannt, der die Fragen von Eltern und Sportlern auf der einen Seite und den Ärzten auf der anderen Seite regelt und für Antworten sorgt.</p>
<p>Skoliose: Schiefstelllung der Wirbelsäule. Beim Wachstum der Wirbelsäule kann es zu erstmal normalen Schiefstellungen kommen (skoliotische Fehlhaltung). Im höheren Grad sind krankhafte und folgenreiche Asymmetrien unter dem Begriff Skoliose zusammengefasst. Als Ursache hierfür wird der Unterschied zwischen schnell wachsenden Rückenknochen und sehr langsam, bzw. garnicht mehr wachsenden Strukturen des Wirbel-Nerven-Rückenmarkskanales (Nerven-/Rückenmarksgewebe) innerhalb der Wirbel angenommen. Zwischen langsam und schnell wachsenden Geweben kommt es beim Kind oder Jugendlichen zu Verklebungen und wenn sich diese nicht von selbst oder durch z. B. Sport oder Krankengymnastik lösen, dann kommt es zu einem Abweichen des normalen Wachstums hin zu einem Schiefwachstum des Rückens (Skoliose).</p>
<p>Morbus Schlatter: Schmerzhafte relative Überlastung des Ansatzes der Kniescheibensehne am Unterschenkel (Tuberositas tibiae) während des Wachstumes.</p>
<p>Epiphhysiolysis capitis femoris: Ablösung der Hüftkopfkappe durch zu starke Lockerung oder zu hohe Last in der Wachstumszone des Hüftkopfes. Sehr schmerzhafte oder auch schleichend und schmerzarm verlaufende Krankheit. Schnelle Vorstellung beim Arzt erforderlich.</p>
<p>Morbus Perthes: Durchblutungsstörung in der frühen Hüftentwicklung mit teils schweren Krankheitsverläufen und bleibenden Schäden bei zu später Erkennung/Behandlung.</p>
<p>Morbus Scheuermann: Schmerzhafte entzündliche Belastungsschwäche der v. a. Brustwirbelsäule, welche unbehandelt zur dauernden Krummstellung der betrofffenen Wirbelsäulenanteile führt (sog. Rundrücken).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sport gegen Knochenschwund - Senioren und Osteoporose</title>
		<link>http://www.berlin.sportaerzte.eu/?p=278</link>
		<comments>http://www.berlin.sportaerzte.eu/?p=278#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 20:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Osteoporose]]></category>

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		<description><![CDATA[täglich Sport auch für Senioren
Kein Medikament wirkt besser als regelmäßiger Sport
Trainingsanleitung für das Stepping - Muskeltraining für jung und alt durch tägliches Training
mit Spass. Stepper- Übungen gleichen dem Treppensteigen - Beschreibung:
Treppensteigen zählt zu den effektivsten Herz-Kreislaufübungen
Tip: Denken Sie daran, dass Ihre Beine die Arbeit für Sie erledigen. Ziehen und unterstützen Sie
Ihr Körpergewicht bei der Übung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">täglich Sport auch für Senioren</h2>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Kein Medikament wirkt besser als regelmäßiger Sport</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Trainingsanleitung für das Stepping - Muskeltraining für jung und alt durch tägliches Training</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">mit Spass. Stepper- Übungen gleichen dem Treppensteigen - Beschreibung:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Treppensteigen zählt zu den effektivsten Herz-Kreislaufübungen</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Tip: <span id="more-278"></span>Denken Sie daran, dass Ihre Beine die Arbeit für Sie erledigen. Ziehen und unterstützen Sie</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Ihr Körpergewicht bei der Übung nicht mit den Armen. Wenn Sie auf den Stufen Ihres Hauses oder eines</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">anderen Gebäudes trainieren, so halten Sie sich während der ganzen Übung am Treppengeländer fest.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Steigen Sie nie mehr als eine Stufe hinauf.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Bemerkung: Nach oben zu steigen ist effektiver als nach unten zu steigen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Ausgangsposition: Vor dem Treppensteigen wärmen Sie sich immer einige Minuten durch leichte</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Betätigungen und Dehnübungen auf. Achten Sie besonders darauf, die Knie, Knöchel, Schienbeine,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">die untere Rückenmuskulatur und Schultern aufzuwärmen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Bewegung: Beginnen Sie mit einem angenehmen Tempo und steigern Sie es schrittweise,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">bis Sie die angestrebte Herzfrequenz erreicht haben: angestrebter Herzschlag = 180 minus</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Lebensalter minus 10 bis 20%. Für den 65 Jährigen Sportler beträgt die angestrebte Herzfrequenz</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">zum Beispiel: 100-110 Herzschläge pro Minute). Messen Sie Ihren Herzschlag während der Übung,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">um sicher zu gehen, dass Sie in Ihrer optimalen Herzfrequenz trainieren (Pulsuhr verwenden). </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Trainieren auf einem Stepper (Handbuch des Herstellers lesen!): Ausgangsposition: Stehen Sie auf</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">den Fußunterlagen und halten Sie beide Stangen (wenn keine Stangen vorhanden, benutzen Sie die Arme</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">um zu balancieren). Stellen Sie das Gerät auf die geeignete Schwierigkeitsstufe ein.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Achtung: Ihre Sicherheit geht vor. Wenn Sie auf dem Stepper nicht sicher stehen können, müssen Sie</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">zunächst in sicherer Position (Sitz oder an geeigneten Handgriffen) üben.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Bitte beachten Sie: Vermeiden Sie Stürze und bedenken Sie vor der Übung genau, ob Sturzrisiken</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">bestehen. Besonders zu Beginn einer neuen Trainingsetappe mit dem Stepper kann es Unsicherheit</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">bei der Übung geben. Dann immer in sicherer Position üben. Wenn Sie mit dem Muskeltraining</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">fortgeschritten sind, kommt es zu einer Besserung der Standunsicherheit und sie können nicht</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">zuletzt auch wieder intensiver üben.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Bewegung: Beginnen Sie mit langsamen Schritten und passen Sie sich<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>und das Gerät an das richtige</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Tempo an.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Hauptpunkte: Versuchen Sie sich zu entspannen und ein Gefühl für das Gerät zu bekommen. Atmen Sie</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">gleichmäßig. Beginnen Sie mit einem gemäßigten Tempo und steigern Sie es zu einem angenehmen,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">flotten Tempo, bis Sie die angestrebte Herzgeschwindigkeit erreicht haben: Halten Sie sich</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">während der Übung gerade. Vorsicht: Nehmen Sie sich Zeit, um sich an das Gerät zu gewöhnen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Gehen Sie sicher, dass Sie eine gute Körperhaltung einnehmen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die Hälfte der Rückenschmerz- u. Fettsuchterkrankungen ist vermeidbar. Die echten &#8220;Wundermittel&#8221; sind:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Regelmäßiger Sport, Fitness-Training bzw. moderate Bewegung. Sie beugen zahlreichen Leiden vor.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Sie können aber nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern diese auch heilen. Training ist, in der</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">richtigen Dosierung angewendet, ein<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>echtes Medikament.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Das sind die wichtigsten Effekte laut wissenschaftlichen Studien:  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Frauen, die sich regelmäßig bewegen, verringern die Gefahr, an Knochenschwund (Osteoporose) zu</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">erkranken. Die Häufigkeit von Oberschenkelhalsbrüchen sinkt um 50 Prozent.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ganz entscheidend ist körperliche Aktivität auch für die Aufrechterhaltung der Mobilität im höheren</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Alter. Zusätzlich lassen sich die meisten Fälle von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">durch entsprechende Übungen verhindern bzw. lindern. Klassisch sind mittlerweile bereits die</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung, die im Journal der American Medical Association</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">im Februar 1995 veröffentlicht wurde:  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">30 Minuten Sport täglich (z. B. 3,2 Kilometer schnelles Gehen, Treppensteigen, Gartenarbeit,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Home-Trainer-Radfahren pro Tag) verringern das gesamte Todesrisiko um zwölf Prozent.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Wissenschafter der Harvard-Universität bewiesen an 10.269 Studenten, dass pro Woche zwei bis drei</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Stunden Ausdauertraining das Sterberisiko durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Männern um</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">60 Prozent reduziert. Der finnische Wissenschafter Timo A. Lakka veröffentlichte 1994 eine Studie</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">mit 1453 Männern im Alter zwischen 42 und 60 Jahren als Probanden, wonach pro Woche 2,2 Stunden</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ausdauersport die Infarktgefährdung gar um 74 Prozent senken dürfte. Körperliche Bewegung</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">reduziert die Gefährdung des Einzelnen durch Dickdarmkrebs um bis zu 50 Prozent. Ebenfalls um</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">zumindest rund 50 Prozent kann regelmäßiger Sport die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">(Herzinfarkt, Arterienverkalkung, Angina pectoris, Schlaganfall) verringern. Das Brustkrebsrisiko</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">sinkt bei physisch aktiven Frauen um mindestens rund 30 Prozent.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Zucker: Erst im Februar des Jahres 2002 bewiesen US-Wissenschafter, dass sich rund 90 Prozent der</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Typ-2-Diabetes-Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil mit Abnehmen und regelmäßige</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Bewegung verhindern lassen. Weltweit nimmt die Zahl der Typ-2-Diabetiker pro Jahr um sechs</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Prozent zu. In Österreich sind 90 Prozent der rund 400.000 Zuckerkranken solche &#8220;Altersdiabetiker&#8221;.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Sie haben ein enorm hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Depressionen: In der</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">US-Fachzeitschrift &#8220;Psychosomatic Medicine&#8221; wurde im September des Jahres 2000 eine Studie</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">veröffentlicht, wonach eine zusätzliche Bewegungstherapie depressive Patienten im mittleren Alter</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">in einem Zeitraum von sechs Monaten nur zu acht Prozent &#8220;rückfällig&#8221; werden ließ. Jene Probanden,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">die ausschließlich Arzneimittel bekommen hatten, wiesen hingegen eine Rückfallsquote von 38 Prozent</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">auf.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Sport und Fettsucht: Per regelmäßiger Bewegung lassen sich rund 50 Prozent der</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Fettsuchterkrankungen verhindern.  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Sportmediziner empfehlen: Auch bei Kopf- oder Rückenschmerzen soll man aufs Sporttreiben nicht</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">verzichten. Angst und Depression verfliegen. Sport hilft bei der Vorbeugung und Bekämpfung des</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Schmerzes. Schon die einmalige Belastung auf einem Stepper- oder Fahrradtrainingsgerät führe zu</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">einer höheren Schmerztoleranz. Diese schmerzlindernde Wirkung überdauert die Trainingsphase in</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">sportmedizinischen Tests noch weitere 20 Minuten. Auch chronische Schmerzen lassen sich mit</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Training mildern. Wirksam sei bereits ein zwei Mal wöchentliches Übungsprogramm mit je 60 Minuten</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">üben am Stepper- oder Fahrradtrainingsgerät oder Walking bzw. Laufen. Körperliche Aktivität<span style="mso-spacerun: yes;">  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">mindert die Empfindlichkeit gegenüber von Schmerzreizen durch z. B. bestehende</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Abnutzungserscheinungen und lässt die Schmerzschwelle ansteigen. Und mehr noch: Auch Angst,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Müdigkeit und Depressionen nehmen ab.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Sport trotz Krankheit (Lungenerkrankungen)</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Luftholen Ausgewählte Trainingsmethoden können die Leistungsfähigkeit von Menschen mit chronischen</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Atemwegserkrankungen verbessern. Denn bei absoluter Schonung verschlechtert sich das</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Krankheitsbild beträchtlich. Chronische Atemwegserkrankungen sind für den Betroffenen mit einer</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">erheblichen Einbuße an Lebensqualität verbunden. Größere körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">oder in der Freizeit sind für diese Patientengruppe kaum noch zu bewerkstelligen. Der Mangel an</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">körperlicher Kondition beziehungsweise Ausdauer auf Grund von Asthma bronchiale und chronischer</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Bronchitis ist einer der häufigsten Gründe für einen krankheitsbedingten Vorruhestand.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Neuere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen nunmehr, dass sich das Krankheitsbild vor allem</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">bei chronisch obstruktiver Bronchitis durch absolute körperliche Schonung eher verschlechtert.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Richtig ausgewählte Trainingsmethoden unter ärztlicher Anleitung sind für Patienten mit</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Atemwegserkrankungen eine sinnvolle Ergänzung mit dem Ziel, die verminderte Leistungsfähigkeit des</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Patienten zu verbessern, wenn möglich zu normalisieren.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Auch unter Spitzensportlern gibt es prominente Asthmapatienten, allerdings: Sport ist nicht mit einem therapeutisch nützlichen Training gleichzusetzen. Ein Trainingseffekt tritt immer dann ein, wenn mindestens ein Sechstel der gesamten Muskelmasse gleichmäßig über längere Zeit bewegt wird. Das trifft vor allem auf das Gehen, Laufen, Schwimmen und Radfahren zu.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Für den geschwächten und bewegungsungewohnten Patienten mit einer chronischen Atemwegserkrankung erscheint das Fahrrad- oder Treppensteig- (Stepper-) training zu Beginn eine geeignete Bewegungsform, um wieder in Schwung zu kommen. Alpinskifahren, Tennis und Ballspiele erfreuen sich zwar großer Beliebtheit, sind aber als Ausdauertraining ungeeignet. So beträgt beispielsweise die gesamte Laufzeit bei einem Ballspiel nur ein Fünftel der gesamten Spielzeit. Bei konsequentem Training kann innerhalb von drei Monaten die Ausdauerleistung um bis zu zwanzig Prozent und die Kraft um bis zu fünfzig Prozent verbessert</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">werden. Voraussetzung für die Sportausübung ist die regelmäßige Kontrolle durch den Arzt und vor</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">allem eine gute Selbstkontrolle des Patienten (Herzschlagkontrolle).</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Tragbare Puls- und Blutdruckmessgeräte ermöglichen es dem Patienten, sein Training im ermittelten</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Idealbereich von Pulsfrequenz und Blutdruck zu betreiben. Wobei die entsprechenden Medikamente</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">immer griffbereit sein müssen. Wichtig ist vor allem für Patienten mit chronischen</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Atemwegserkrankungen die Auswahl der Sportart. Es muss möglich sein, das Training ohne dabei</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">sich oder andere zu gefährden, jederzeit abbrechen zu können. So sollte bei Wanderungen daran</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">gedacht werden, im Falle einer Verschlechterung des körperlichen Zustandes ohne größere</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;">Kraftanstrengung zum nächstgelegenen öffentlichen Verkehrsmittel zu kommen.</p>
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		<item>
		<title>Operationen an der Lendenwirbelsäule, Bandscheibenvorfall, Wirbelgleiten</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 20:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[OP vermeiden]]></category>

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		<description><![CDATA[
Soll man sich bei bekanntem Bandscheibenvorfall operieren lassen? Soll man sich bei Wirbelgleiten operieren lassen? So oder so ähnlich fragen sich in Deutschland täglich ungezählte Menschen. Die Antwort ist schwierig und hängt eigentlich von wenigen wichtigen Faktoren ab. Neben den medizinischen Faktoren ist das Ausloten der eigenen Situation bedeutsam. Das Ja zur OP gibt stets [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if !mso]><br />
<mce :style>< !  v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} --></p>
<p>Soll man sich bei bekanntem Bandscheibenvorfall operieren lassen? Soll man sich bei Wirbelgleiten operieren lassen? So oder so ähnlich fragen sich in Deutschland täglich ungezählte Menschen. Die Antwort ist schwierig und hängt eigentlich von wenigen wichtigen Faktoren ab. Neben den medizinischen Faktoren<!--[if gte vml 1]><v :shapetype  id="_x0000_t75" coordsize="21600,21600" o:spt="75" o:preferrelative="t"  path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"> <v :stroke joinstyle="miter" /> </v><v :formulas> <v :f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0" /> <v :f eqn="sum @0 1 0" /> <v :f eqn="sum 0 0 @1" /> <v :f eqn="prod @2 1 2" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="prod @3 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @0 0 1" /> <v :f eqn="prod @6 1 2" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelWidth" /> <v :f eqn="sum @8 21600 0" /> <v :f eqn="prod @7 21600 pixelHeight" /> <v :f eqn="sum @10 21600 0" /> </v> <v :path o:extrusionok="f" gradientshapeok="t" o:connecttype="rect" /> <o :lock v:ext="edit" aspectratio="t" /> <v :shape id="_x0000_i1025" type="#_x0000_t75" alt="" style='width:.75pt;  height:.75pt'> <v :imagedata src="file:///C:\Users\ordoc\AppData\Local\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif" mce_src="file:///C:\Users\ordoc\AppData\Local\Temp\msohtml1\01\clip_image001.gif"   o:href="http://www.berlin.sportaerzte.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /> </v>< ![endif]--><!--[if !vml]--><span id="more-282"></span><!--[endif]--> ist das Ausloten der eigenen Situation bedeutsam. Das Ja zur OP gibt stets der Mensch, der operiert werden soll.</p>
<p>Allgemein ist für den Patienten das Sammeln von Informationen ratsam. Derzeit ist das Internet gefüllt mit Meinungen von Patienten und vor allem von solchen, die einen schwierigen Krankheitsverlauf haben/hatten. Spezialisten und Patienten mit normalem Krankheitsverlauf äußern sich hier seltener und oft wenig ausführlich. Die einschlägigen Internetplattformen bieten ebenfalls keine wirklichen Spezialistenmeinungen an. Erfahrene Ärzte, die hier helfen können, sind schwer heran zubekommen. Bücher und Fachzeitschriften sind für den Laien schlecht zu entziffern.</p>
<p>Folgende Leute können einem helfen: Hausarzt, Neurochirurg, Orthopäde in deren Sprechstunden. Das Interview dieser durch den Patienten ist durch nichts zu ersetzen. Zusätzlich kann man den einen oder anderen nochmals alternativ bei einem Fachkollegen aufsuchen, um sich eine Zweitmeinung einzuholen. Viel Infos sammeln ist gut aber zu viel ist schlecht.</p>
<p>Die Beratung anhand der mitgebrachten kompletten Gesundheitsunterlagen (Krankenakte, Röntgenbilder u. ä. Papiere) und ggf. nach körperlicher Untersuchung und Befragung durch den Arzt sind ein bewährtes und im Prinzip unschlagbares System.</p>
<p>Es liegt auf der Hand, dass nun allerlei Informationen für den Erkrankten vorliegen und man dann den Überblick verlieren kann. Besonders unschön ist, wenn sich die Spezialisten gegenseitig in ihrem Fazit, ob operiert werden soll oder nicht usw., widersprechen. Was tun, wenn der eine Arzt zurät den Rücken operieren zulassen und der andere abrät?</p>
<p>Diese Situation kann es im Alltag bei jedem geben. Ein Klempner kommt ins Haus und will die Heizung wegen eines Lecks ganz austauschen. Kostenpunkt 30000€. Es würde die Gefahr der Überschwemmung bestehen, wenn die Heizung ausläuft. Der Klempner wird zunächst vertröstet und der Hausherr besorgt sich noch einen Termin mit einem anderen Mann vom Fach. Der kommt zum Schluss, die Reparatur des kaputten Teiles in der Heizung ist ohne viele Mühe/Kosten möglich und gar nicht so Riskant sondern Erfolg versprechend. Der zweite Klempner schien dem Hausherren verbindlicher und besser informiert, war jünger oder sah irgendwie vertraulich aus. Dieser Hausherr wird dem zweiten Klempner vertrauen und mit ihm zusammen in der Zukunft alle Fragen der Heizung klären. Solange das Vertrauen da ist. Eine dritte Stimme ist nicht nötig. Der Hausbesitzer entscheidet selbst. Man sollte auch in eigenen medizinischen Dingen zuletzt selber entscheiden, was zu tun ist.</p>
<p>Obwohl dieses Beispiel hinkt, ist es auch auf den Menschen mit Rückenleiden anwendbar. Man braucht Berater in dieser heiklen Frage und widersprüchliche Aussagen muss man nach gründlichem Überlegen und Abwägen schließlich selber entscheiden. Ja ich lasse mich operieren oder nein eben nicht.</p>
<p>Angenommen man meint nein. Das heißt natürlich nicht hadern und immer wieder mit einer vermeintlichen endgültigen operativen Lösung liebäugeln. Wenn ich mich für nicht operieren in einem angenommen unentschiedenen medizinischen Fall entscheide, muss der Gedanke an die operative Lösung zunächst ausreichend weit zurückstehen.</p>
<p>Angenommen ich entscheide mich in so einem Falle für eine Operation am Rücken, man hat dann wohl ebenfalls einen schweren Weg der Rehabilitation vor sich und darf möglichst nicht mitten drin Energie für Fragen verschwenden wie, hätte ich besser anders entscheiden sollen?</p>
<p>Der Patient mit einem Bandscheibenschaden bzw. Wirbelgleiten wird ggf. sehr Schmerz geplagt sein und sich nicht in der Lage sehen, so einen Prozess der Urteilsfindung kühl und überlegt durchzustehen, da der Schmerz zu einer schnellen Lösung drängt. Dennoch sollte ein solcher Eingriff grundsätzlich zuvor solide auf seine Alternativen abgeklopft werden.</p>
<p>Sowohl minimal invasive als auch größere offene chirurgische Rückenoperationen führen oft nicht zum erwünschten zügigen Abheilen und zu dauernder Beschwerdefreiheit. Oftmals werden beengte Nerven bei der Operation freigelegt aber auch traumatisiert. Oftmals gelingt es, einen instabilen Wirbelsäulenabschnitt zu stabilisieren aber dies erkauft sich Arzt und Patient mit einem immensen Flurschaden aller beteiligten Gewebe während einer häufig stundenlangen Operation. Oft werden Bandscheiben entfernt und Wirbel versteift, obwohl die Natur das selber vorhat.</p>
<p>Der natürliche Prozess der Bandscheibe zwischen dem fünften Lendenwirbelkörper und dem ersten Kreuzbeinkörper beginnt zunächst bei voller gesunder Belastbarkeit zwischen zwei sich parallel gegenüberstehenden Flächen der angrenzenden Wirbelkörper. Die tägliche Belastung der Bandscheibe führt wegen ständiger biologischer Reparaturmaßnahmen nur zu wenig Verschleiß. Selbst gewöhnliche Dysbalancen von Bauch und Rückenmuskeln mit Hohlkreuzbildung und nunmehr keilförmiger Belastung der Bandscheibe und vermehrter Verletzung des harten Bandscheibenringes führen bei angekurbelter Körperreparatur trotz allmählicher Zerstörung zunächst selten zu Schmerzen. Selbst wenn die Bandscheibe undicht wird und der weiche Kern wie Zahnpasta unter seiner Alltagslast durch die dünne Stelle des harten fibrotischen Ringes der Bandscheibe heraustritt, ist bei üblicherweise schrittweisem Verlauf der Ereignisse eine Schmerzarmut möglich. Nur in rasant voranschreitenden Krankheitsprozessen hinken die Kompensierer des Körpers hinterher und teils akute Schmerzzustände auch bereits bei jungen Menschen treten in Erscheinung. Lange kann der Körper kompensieren bis die bandscheibenbedingte Schmerzkrankheit ausbricht. Der Körper kompensiert z. B. mit wegrechnen über feinste Nervennetzwerke, durch Hemmung und Filterung von Nervenimpulsen, durch Schutzverspannung der Muskeln, die wie ein Gips zur Bewegungsarmut zwingen, durch Hormone zum Abschwellen und Schmerzmittel dem Morphin ähnlich selber.  Zum Kompensieren ist der Körper neben unbewussten chemischen und nervlichen Tricks usw., ebenso durch <em>schmerzerzwungenermaßen </em>redliche bewusste Gegenmaßnahmen in der Lage. Wenn sich ein Mann mit einem Bandscheibenvorfall an ein Reck hängt, kann dies durch den dosierten Längszug des Eigengewichtes im Verletzten Wirbelsäulensegment zu einer Entspannung führen. Dieser Effekt wurde durch den Mann sozusagen mit Absicht hergestellt.</p>
<p>Aber was passiert, wenn der Bandscheibenvorfall <strong>de</strong>kompensiert? Es kann also erstmal sein, dass man eine erhebliche Schmerzkrankheit erleidet. Oft jedoch laufen derartige Prozesse quasi schmerzfrei ab und werden nur als Nebenbefunde registriert. Was passiert dann. Kann der Körper kaputte Bandscheiben selber reparieren? Nein. Dies ist nicht bekannt. Aber es kann trotzdem zu einer Heilung kommen. Nämlich zu einer Defektheilung. Ein sozusagen ausgebrannter und schmerzfreier Zustand wird, wenn auch teilweise über einen längeren Zeitraum, durch die Natur selbst erzeugt. Man könnte auch sagen, das Segment wird nach chronischer Entzündung nahezu eingesteift. Man hat zwar in dem Segment keine Beweglichkeit mehr, jedoch auch keine wesentlichen Schmerzen mehr zu erwarten.</p>
<p>Die Lendenwirbelsäule ist wie ein Segelmast stabilisiert. Die Rückenmuskeln können entgegen weit verbreiteten Meinungen mitnichten stützen, nur ziehen! Ein starker Rücken ist auch nicht per se lediglich starke Rückenmuskulatur. Die Balance macht’s. Keiner würde mit einem Segelboot segeln wollen, dessen Mast statt an allen vier nur an einer Seite fest verzurrt ist. Wenn alle vier Seiten möglichst straff mit Seilen von der Spitze des Mastes bis zum Bootsrumpf gespannt sind, dann kann ein noch so zarter Segelmast ganz erheblichen Biegekräften und Lasten trotzen. So ähnlich ist es mit der Wirbelsäule. Aber jeder bekommt einen schwachen unteren Bauchmuskel und einen überstarken Rückenmuskel. Eine Seite der Medaille bekommt im Laufe des Lebens also eine Dysbalance. Warum? Einige Wissenschaftler beantworten dies mit dem Sitzzwang in der Gesellschaft. Sitzen macht Unterbauchlahmheit und das macht Hohlkreuz. Daher die keilförmige Lage in den unteren Bandscheibenfächern und das Zermalmen der Bandscheibenringe und das Heraustreten der Bandscheibenkerne(=Bandscheibenvorwölbung/Bandscheibenvorfall).</p>
<p>Gibt es Notfälle, bei denen eine Rückenoperation dringend schnell ausgeführt werden muss. Ja.</p>
<p>Nerven können von Bandscheiben und anderen Hindernissen in ihrem Verlauf so sehr eingeengt werden, daß sie eben nicht wie so oft mit der Situation ohne Funktionsverlust klarkommen. Die Nerven können zerquetscht werden und verlieren ihre Funktion. Lähmungen entstehen und manchmal sind ganze Muskelgruppen ausgefallen (z. B. b. Fallfuß) oder sogar Organreflexe zerstört (Blase/Mastdarm-Inkontinenz). Hingegen sind kribbeln und brennen oder Dumpfheitsgefühle der Extremitäten eher harmlose Symptome, die niemanden zwingen, sich operieren zu lassen. Eine sofortige Operation kann hierbei hilfreich sein.</p>
<p>Glücklicherweise sind Notfälle bei Bandscheibenschäden selten. Gut ist, ärztliche Behandler und einen guten Draht zu denselben zu haben. Schicksalsbeschreibungen aus dem Umfeld sind erfahrungsgemäß wenig hilfreich, weil die Vergleichbarkeit unzureichend ist.</p>
<p>Und:</p>
<p>Sammeln Sie Ihre Gesundheitsunterlagen und bewahren Sie sie geordnet auf.</p>
<p class="MsoNormal">
<p></mce></p>
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		<title>Osteoporose - Senioren leiden oft am meisten</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 18:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Osteoporose]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Osteoporose wird zu spät erkannt - über 90% werden erstmals bei der &#8220;Gelegenheit&#8221;  eines Knochenbruches (Fraktur) erkannt. Es klafft eine große Lücke zwischen medizinisch wünschenswertem und praktisch Machbarem (also: von der Krankenkasse Bezahltem). Das Thema Muskeltraining und Bewegungsarmut geht zugunsten der  Diskussionen um teure Medikamente unter.

 
Nur wenige Erkrankungen sind so häufig wie die Osteoporose, nur wenige der Erkrankungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Osteoporose wird zu spät erkannt - über 90% werden erstmals bei der &#8220;Gelegenheit&#8221;<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>eines Knochenbruches (Fraktur) erkannt. Es klafft eine große Lücke zwischen medizinisch wünschenswertem und praktisch Machbarem (also: von der Krankenkasse Bezahltem). Das Thema <strong>Muskeltraining</strong> und Bewegungsarmut geht zugunsten der  Diskussionen um teure Medikamente unter.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span id="more-276"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Nur wenige Erkrankungen sind so häufig wie die Osteoporose, nur wenige der Erkrankungen dieser Häufigkeit können zu solch schweren Körperschäden und zu solch komplizierten Schmerzzuständen führen, wie die Osteoporose es kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Was ist Osteoporose?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Der Knochen wird dünn und brüchig. Die Ursache der Krankheit ist nicht genau bekannt. Meistens sind ältere Menschen betroffen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Bekannt ist, daß Knochen zum Wachstum durch die Muskeln angeregt wird. Man nimmt an, daß mit steigendem Alter durch zu wenig körperliche Aktivität Osteoporose entsteht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Auch kann die alternde Haut nur noch wenig des Knochenvitamines D3 herstellen. Dieses Vitamin sorgt für die Aufnahme des Knochenminerals Calzium in den Körper. Ohne Vitamin D3 entsteht ein Kalziummangel. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Kalziummangel </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Der Körper benötigt Calzium besonders für die Muskeltätigkeit. Dabei steht der Herzmuskel als Quell für das Leben ganz vorne. Wenn unser menschlicher Körper kein Calzium mehr hat, geht er an die Reserven des Knochens. Dann verliert der Knochen seinen wichtigsten Bestandteil. Dies kann auch sehr rasant vonstatten gehen! Der Knochen wird porös.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Hautalterung - Vitamin D3 -Mangel - Kalziummangel - Osteoporose</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Alter - Bewegungsmangel - Kraftlosigkeit - Gangunsicherheit - Sturz -  Knochenbruch</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Falle für Senioren - der Teufelskreis mit Osteoporose und Muskelschwäche</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Vitaminstory: </span></strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Bewegungsmangel und Mangel an Vitamin D3 liegen bei den meisten Senioren vor. Vitamin D3 wird in der Haut hergestellt und aktiviert. Diese Vitaminfunktion der Haut wird mit den Jahren schwächer. Eine 70igjährige Frau produziert nur noch 10% der Menge Vitamin D3, wie in der Jugend. Der Vitaminspiegel des Knochenvitamines D3 im Blut sinkt. Ohne Vitamin D3 wird Kalzium nicht in den Körper aufgenommen. Auch dann nicht, wenn genug Kalzium gegessen wurde (Kalziumtabletten, Milch und co. helfen nicht mehr). Der Kalziumspiegel im Körper sinkt auch. Der Körper müßte sterben, wenn er nicht mit voller Kraft das riesige Kalziumdepot: <strong>den Knochen</strong> ausrauben könnte. Und er macht sich sofort ans Werk und beutet das Kalzium aus dem Knochen aus. Der Knochen wird dünn, Osteoporose entsteht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Muskelstory: </span></strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Wenn das Alter naht, dann kommen Zipperlein. Viele spüren das am eigenen Leib, andere hören viel davon. Zipperlein sind Ergebnis des Abnutzungsprozesses des Körpers und bedeuten in der Regel Schmerz bei Bewegung. Man bewegt sich halt weniger und dann tuts auch nicht so weh. Insgesamt kann mit zunehmendem Alter von zunehmender Bewegungsarmut ausgegangen werden. Der Knochen braucht aber Stimulation der Muskulatur zum Wachstum. Bis ins hohe Alter ist der Knochen mit dem Auf- und Abbau seiner Strukturen beschäftigt. Aber bei Bewegungsarmut entsteht weniger Aufbau als Abbau. Die Bilanz ist zu Gunsten des Abbaus verschoben. Der Knochen wird dünn, Osteoporose entsteht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Sicherheitsstory: </span></strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Wer sich wenig bewegt, hat wenig Kraft. Der Gesunde geht ohne Probleme und muß sich nicht kümmern, wenn kleine Steine im Wege liegen. Ein älterer Mensch kann schon bei kleinen Störungen stürzen. Typisch ist der langsam gang und die schlechte Manövrierfähigkeit (Drehen vor dem Stuhl und hinsetzen oder aufstehen dauern länger und sehen<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>eher unsicher aus). Senioren können also viel schneller aus dem Gleichgewicht geraten als junge Menschen. Die Ursachen sind Kraftlosigkeit und Bewegungsmangel. Die Folgen sind hohes Sturzrisiko und Steigerung Knochenbruchrate.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Das Dilemma: </span></strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Für eine Großmutter dreier Enkel gibt es beispielsweise nichts Schlimmeres als einen Knochenbruch etwa der Hüfte. Dies sind bei Senioren sehr häufige Verletzungen nach einfachen Stürzen und derart schwere Verletzungen sind bei Senioren per se lebensbedrohlich. Eine Hüftfraktur muß in der Regel operiert werden. Diese Operation ist sehr belastend und kann vom Patienten möglicherweise nicht bewältigt werden. Diese OP ist auch oft mit Komplikationen verbunden, die ihrerseits bedrohlich sind. Und nach einer Operation dieser Art kommt es oftmals zu einer Verschlechterung von Mobilität und Selbständigkeit. Langes Liegen im Krankenbett kann zusätzliche Erkrankungen wie z. B. eine Lungenentzündung verursachen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Lösung: </span></strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Helfen Sie Ihren älteren Angehörigen rechtzeitig gegen Schwäche vor allem der Beine anzukämpfen. Erkennen Sie Gangunsicherheit und vermehrtes Stolpern oder Sturzneigung rechtzeitig. Planen Sie intensives Training. Mindestens Treppensteigen und Spaziergänge sollten vermehrt auf dem Plan stehen. Der Erhalt der aktuellen Mobilität sollte nur der Beginn sein. Steigern Sie die Lust am Bewegen. Trainingsgruppen für Senioren erhöhen ebenfalls den Spaßfaktor und schärfen den Verstand für das Problem mit der Sturzgefahr. Wirksames Training ist anfangs oft Mühsam für den Senior und für die Angehörigen. Also seien Sie bereit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Kontrolle: </span></strong><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Die Amerikaner haben folgendes Modell zur Optimierung der Wohnung eines Senioren mit Gangunsicherheit. Passen die Schuhe? Oder sind sie eine Stolperfalle, kann man sie selber leicht an und auskriegen? Kann Alkohol eine zu große Rolle bei Stürzen spielen? Kann der Hausarzt oder die Krankenschwester zu Hause Tips und Tricks geben? &#8211;Visiting nurse&#8211; ein gutes Konzept. Sie Kontrolliert Sturzquellen in der Wohnung, wie zu hohe Schränke (Hochneigen des Kopfes kann zu Schwindel und Stürzen führen), glatte Böden, zu hohe Schwellen, Sicherheit in Bad und Küche (nasse Oberflächen sollten rutschfest gemacht werden), Griffe und Handläufe sollten geeignet, vorhanden und fest sein, der nächtliche Weg aufs Klo sollte etwas beleuchtet und zusätzlich gesichert sein, da er eine Sturzquelle im Haushalt Nummer eins ist. Sind die Augen und die Sehhilfen optimal? Eine Gleitsichtbrille z. B. kann zu Schwindelattacken und zu Stürzen führen. Sind Beruhigungsmittel (Sedativa) ausreichend gering dosiert oder machen sie während des Tages bereits bei der nötigen Standhaftigkeit eines Senioren Probleme. Die Orthostase ist die Blutdruckregelung beim Aufstehen, langsames Aufstehen in geübter Form vermindert Trieseligkeit und Sturzneigung. Schließlich empfiehlt der Amerikaner in seinem Schema Übungen. Dabei sind Übungen mit Köpfchen gefragt. Sinnvolles und Freudvolles sollte hierbei mit von der Partie sein. Jeder sollte sich zunächst mit seinen Angehörigen ein Konzept Schneidern, wie er in Zukunft Übungen zur Kräftigung, zur verbesserten Körpermanöverfähigkeit (in Wohnung und Öffentlichkeit!) und zur Verringerung der Sturzneigung durchführen kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-indent: 35.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">S hoes </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt; text-indent: 17.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;">A lcohol </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt; text-indent: 17.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;">V isiting nurse </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt; text-indent: 17.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;">E yesight </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 18pt; text-indent: 17.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial; mso-ansi-language: EN-GB;">S edatives</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> <span style="mso-tab-count: 1;">           </span>B alance </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 35.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">O rthostasis </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 35.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">N ight lights </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 35.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">E xercise</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 35.4pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; color: #000000; font-family: Arial;">Aber es gibt auch junge Leute, die an Osteoporose leiden  Ja, nach den Senioren haben Frauen ab der Zeit der Menopause am häufigsten Osteoporose. Grund hierfür ist ein Mangel an Hormonen, die für den Knochen ebenfalls außerordentlich wichtig sind. Hier sollte Frau sich an ihren Frauenarzt wenden, ob nicht neben körperlicher Aktivität und guter Diät auch ein Hormonpräparat hilfreich sein kann. </span></p>
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		<title>Marschfraktur - Knochen brechen ohne Unfall</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adminberlin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Osteoporose]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Metatarsalgie versteht der Fachmann ein Krankheitsbild, daß durch Schmerzen im Mittelfußbereich gekennzeichnet ist  (metatarsus - Mittelfuß). Ursachen hierfür sind mannigfaltig. Es können abnutzungsbedingte aber auch unfallbedingte Ursachen vorliegen. Bei z. B. der Gicht sind Stoffwechselwege nicht genug intakt und die Harnsäure als Abbaustoff der Purine (Zellkernstoff z. B. aus der Nahrung) sammelt sich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Metatarsalgie versteht der Fachmann ein Krankheitsbild, daß durch Schmerzen im Mittelfußbereich gekennzeichnet ist  (metatarsus - Mittelfuß). Ursachen hierfür sind mannigfaltig. Es können abnutzungsbedingte aber auch unfallbedingte Ursachen vorliegen. Bei z. B. der Gicht sind Stoffwechselwege nicht genug intakt und die Harnsäure als Abbaustoff der Purine (Zellkernstoff z. B. aus der Nahrung) sammelt sich im Blut, der kritische Schwellwert</p>
<p><span id="more-267"></span></p>
<p>wird irgendwann überschritten und Kristalle lagern sich in zum Beispiel den Gelenken ab. Das passiert gerne im sog. Großzehengrundgelenk nach reichhaltigem Essen mit u. a. Alkoholgenuss und nachts. Der Alkohol konkurriert mit der Harnsäure in der Niere um die Ausscheidung (gleiche Abflusskanäle in der Niere) und stört den Harnsäureausstoß in den Urin. Die o. g. Kristalle werden in einem Gelenk von sog. Phagozyten, das sind Zellen des Blutes und der Zwischenzellräume, in die Zelle aufgenommen. Dabei kommt es teilweise zum &#8220;Überfressen&#8221; dieser Abwehrzelle und die Abwehrzelle zerplatzt. Beim Zerplatzen von Phagozyten werden Botenstoffe (Mediatoren), die normalerweise eine  Entzündungsreaktion über eine heftige Kaskade starten, aus dem Phagozyteninneren in den Körper freigesetzt und lösen einen Alarm aus. Entzündungszellen und weitere Botenstoffe aus der gesamten Körperflüssigkeit können im betroffenen Großzehengrundgelenk eine ebenso heftige Entzündung des betroffenen Mittelfuß- oder Zehgelenkes (Podagra) erzielen.</p>
<p>Jedoch sind Mittelfußschmerzen zumeist von sog. <strong>aktivierten Arthrosen</strong> ausgelöst (Entzündung von Gelenken mit Gelenkabnutzung), gefolgt von Prellungen und Zerrungen sowie Knochenbrüchen durch die verschiedensten Unfallmechanismen. Aber auch Überlastung spielt eine Rolle. So können zum Beispiel Nerven des Fußes durch nach Überlastung geschwollene Weichteile wie Muskeln, Sehnen und Bänder eingeengt sein und Schmerzen verursachen. Jedoch nimmt nicht nur das Weichteilgewebe Schaden bei Überlastung. Auch der Knochen kann beschädigt werden. Man spricht von einer sogenannten <strong>Marschfraktur</strong>, wenn ohne Gewalt eine Fraktur typischerweise eines Mittelfußknochens entsteht. Bei langen Märschen aber auch bei eventuell durch andere Umstände vorgeschädigte Knochen kann es zu einer mehr oder minder ausgeprägten Zerstörung der Mikrostruktur des Knochens kommen. Als Symptome sind meist starker Belastungs- und Bewegungsschmerz und meist auch eine Schwellung im Bereich des Fußrückens zu nennen. Die Röntgenaufnahmen können trotz mehrfacher Röntgenkontrollen oft keinen Bruch zeigen, doch nach beginnender Knochenheilung sind hier zunächst Wolken von Kallus (Vorknochen) um den Frakturherd zu erkennen. Auch die Computertomografie kann nicht jede Marschfraktur darstellen. Daher ist hier eine weitaus überlegenere Methode nämlich die Magnetresonanztomografie zur Bildgebung anzuraten. Hinzuweisen ist hier jedoch ebenfalls auf den Fakt, daß die Diagnosestellung meist mit dem Untersuchungsbefund (u. a. Tast- und Aspektbefund) mit der herkömmlichen Röntgenuntersuchung (wenn nötig bei Einsetzen der Knochenheilung) ausreichend ist. Denn die Therapie ist bei diesen in den allermeisten Fällen nicht verschobenen Frakturen durch Ruhigstellung und begleitende Maßnahmen ohne OP möglich und dauert etwa 6 Wochen.</p>
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